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Wichtige Infos zur Wasserqualität der Ahr

Die Wasserqualität der Ahr entspricht auf fast der gesamten Länge der Gewässergüte 2, also wenig belastet. Dennoch ist eine regelmäßige Kontrolle des Wassers unabdingbar. Dies wird an vielen Stellen der Ahr von der zuständigen Behörde ( SGD Nord, Gewässerkundlicher Dienst, Regionalstelle Montabaur ) durchgeführt.
Diesen Sommer machte die lange Trockenheit und die hohen Temperaturen der Natur sehr zu schaffen, auch die Ahr war davon betroffen durch höhere Wassertemperaturen. Durch die höheren Temperaturen reduziert sich der Sauerstoffgehalt im Wasser, und die Fischfauna, insbesondere die Salmoniden Äschen und Forellen, leiden dann extrem. Jeder naturbewusste und verantwortungsvolle Fischer sollte ab ca. 18 Grad Wassertemperatur das Fischen einstellen.

An der Ahr gibt es einige Messstellen, um u.a. den Wasserdurchfluss bzw. die Wasserhöhe zu messen, so z.Bsp. in Müsch und in Altenahr. Darüber hinaus gibt es Messstellen, die die chemische Zusammensetzung des Wassers analysieren und dabei auch die Temperatur messen und in eine Statistik übertragen.

Auf eine Anfrage unseres 2.Vorsitzenden Dr. Heinz Rütz erteilte der Gewässerkundliche Dienst bei der Struktur- und Genehmigungdirektion Nord des Landes Rheinland-Pfalz in Montabaur eine Auskunft über die Messstellen mit Temperaturmessung und detaillierten Analysen zur Wasserqualität. Hierfür möchten wir uns ganz herzlich bei Herrn Jürgen Michels ( zuständiger Mitarbeiter des Gewässerkundlichen Dienstes ) bedanken.

Messstelle „1587 Bad Neuenahr“ / Ahr mit Wassertemperatur-Messung

Messstelle „1596 Sinzig“ / Ahr mit Wassertemperatur-Messung

Klicken sie nach Öffnen des Links auf den Reiter „Analysen“, dort sieht man eine ausführliche Aufbereitung. Unbedingt zu beachten ist, dass insbesondere die Temperaturmessung nicht repräsentativ für die gesamte Ahr ist, sondern sich nur auf eine bestimmte Stelle bezieht. Dennoch sind die Analysen äußerst interessant und es lohnt sich sicher, regelmäßig diese anzuschauen.

Darüber hinaus ist es sicher sinnvoll, mit einem geeigneten Thermometer im Sommer ab und an die Temperatur des Wassers zu messen.

Hier geht es zu dem Bericht über die Messstellen zum Wasserstand der Ahr.

Wie tolerant muss man sein?

Ahr steingebilde

Die Ahr ist ein Kleinod unter den Gewässern Deutschlands und durch den Rückbau von vielen Querbauten ist sie auch wieder fast komplett durchgängig für die ehemals einheimischen Wanderfische Lachs und Meerforelle. Die Baumaßnahmen der letzten Jahre wurden mit einem erheblichen finanziellen Aufwand durchgeführt und trugen erheblich zur Renaturierung der Ahr bei. Die Arge-Ahr e.V. begleitetet von Anfang an diese Maßnahmen und ist erster Ansprechpartner für alle federführenden Behörden. Die Renaturierung hat Vorteile für uns Angler, aber in erster Linie für die Natur, denn ein natürlich freifließendes Wasser bietet für Fauna und Flora deutlich mehr Lebensraum als ein künstlich angestautes oder betoniertes Flussbett. Wir als Pächter der Ahr sind ja auch eine Art von „Gewässerwächtern“ und wir achten sehr darauf, dass sich die Natur in jeder Form an und in der Ahr frei entwickeln kann. Dies sieht der eine oder andere Zeitgenosse offensichtlich ganz anders, wie Mario Malik, 1.Vorsitzender des ASV Lohrsdorf, mir berichtet.

Natürlich gehört die Ahr nicht einem Angelverein oder einem Pächter, aber es stellt sich mir die Frage, wie tolerant man denn sein muss, wenn aus Gründen, die man nur schwer versteht, wertvoller Lebensraum für Insekten und Fische zerstört wird. Die Steingebilde, um die es in dem angehängten Bericht geht, werden aus großen und kleinen Steinen gebaut, die ursprünglich als Strömungslenker in der Ahr verbaut wurden. Wie aus den Bildern ersichtlich, löste sich dieser nach und nach auf und die Ahr fließt ungebremst bergab.

strömungslenker Ahr                       Ahr steinmännchen

Um den Strömungslenker herum hatten sich ideale Bedingungen für Laichgruben entwickelt, die jetzt zerstört sind. Die Person, der die Steingebilde immer weiter baut, war bereits in einer anderen naturrelevanten Sache Teil von polizeilichen Ermittlungsmaßnahmen, die jedoch nach Zahlung einer Geldstrafe eingestellt wurden. Diverse Ortstermine mit allen beteiligten Parteien, sogar Behörden, brachte kein Ergebnis und so werden immer weiter Steingebilde gebaut und gebaut. Ein Bericht dazu wurde in der Rheinzeitung Anfang August 2018 veröffentlicht, allerdings sehr einseitig nur aus Sicht des Erbauers der Steingebilde, hier geht es zur Ansicht des Berichtes.

Vielleicht haben andere Pächter der Ahr ähnliche Erlebnisse gehabt, daher würde ich mich über ein Anmerkungen zu diesem Bericht sehr freuen.

In Wikipedia steht zu Toleranz:

Toleranz, auch Duldsamkeitist allgemein ein Geltenlassen und Gewährenlassen anderer oder fremder Überzeugungen, Handlungsweisen und Sitten. Umgangssprachlich ist damit heute häufig auch die Anerkennung einer Gleichberechtigung gemeint, die jedoch über den eigentlichen Begriff („Duldung“) hinausgeht. HIER geht es zu dem gesamten Eintrag.

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Seminar Makrozoobenthos der Ahr in Müsch!

seminar makrozoobenthos der ahr

Am 23.06.2018 veranstaltete die Arge-Ahr e.V. ein Seminar zum Thema „Makrozoobenthos der Ahr im Kerngebiet des Naturschutzgroßprojekts Obere Ahr-Hocheifel“ im Wintergarten des Fischrestaurants SION in Müsch ( www.von-ser.de ). Als Referentin wurde die Diplombiologin Frau Dr. Dommermuth gewonnen, die auf Grund Ihrer Ausbildung und ihrem aktuellen Arbeitsplatz über umfangreiche Kenntnisse zu dem Thema verfügt.

Die Anzahl der Teilnehmer wurde von vorn hinein limitiert, um den Lehrwert der Veranstaltung so intensiv wie möglich zu erfahren. An dem exklusiven Seminar Makrozoobenthos der Ahr konnten nur Mitglieder der Arge-Ahr e.V. teilnehmen und dank des großen Interesses war es sehr schnell ausgebucht.  Frau Dr. Dommermuth stellte anfangs das aktuelle Projekt, für welches sie arbeitet, vor, nämlich das Naturschutzgroßprojekt Obere Ahr-Hocheifel. Mit vielen interessanten Folien zeigte sie den Werdegang von der Planung bis zur Umsetzung verschiedenster Maßnahmen wie Katalogisierung, Grundstücksankauf, Renaturierung u.v.m. Danach folgte eine detaillierte Auswertung der Vorkommen an Wasserinsekten mit der Darstellung der häufigsten Arten schloss sich daran an und somit wurde der Bogen zum Fliegenfischen gespannt. Eine angeregte Diskussion zu den unterschiedlichsten Themen folgte dem Vortrag, bevor es dann an die Ahr ging, um das Erlernte in die Praxis umzusetzen.

seminar Müsch

Frau Dr. Dommermuth hatte neben ihrem Vortrag auch das Werkzeug für eine umfassende Insektenbestimmung mitgebracht und so wurde am Ufer der Ahr ein Bestimmungslabor aufgebaut, sogar ein Mikroskop kam zum Einsatz.

Ahr Seminar müsch

Mit feinen Netzen wurde der Untergrund der Ahr im Strömungsbereich durchsiebt und das Ergebnis in Eimern und Petrischalen untersucht.

Arge Ahr M.Dommermuth   seminar müsch insekten ahr

Das Interesse an der Bestimmung der Insekten war riesengroß und selten hat man die Gelegenheit, eine Gruppe erwachsener Männer zu beobachten, die so aufmerksam bei der Sache waren. Es wurden die unterschiedlichsten Larven von Eintagsfliegen, Köcherfliegen, Steinfliegen und Libellen identifiziert, und auch Bachflohkrebse, Egel und Fischbrut war dabei.

insekten ahr             insekten ahr müsch

Die Zeit verflog sehr schnell und nach 2 Stunden intensivster Beobachtungen wurde zum Mittagessen gerufen. Die im Seminarpreis enthaltene Fischsuppe war äußerst delikat und trug ebenfalls zum Gelingen der Veranstaltung dabei.

Insgesamt war es ein sehr gelungenes Seminar mit sehr interessierten Teilnehmern und einer sehr sympathischen und routinierten Seminarleiterin. Die Teilnehmer durften sich zum Abschluss noch umfangreiches Informationsmaterial mitnehmen und das Erlernte kann sicher zukünftig genutzt werden, um noch gezielter auf Salmoniden in der Ahr zu fischen.

Abschließend ein herzliches Dankeschön an Herrn Dr. Heinz Rütz für die Vorbereitung und die Organisation des Seminars !

Das Seminar Makrozoobenthos der Ahr war übrigens der Auftakt einer Reihe von Veranstaltungen, die in nächster Zeit in lockerer Reihenfolge stattfinden werden. Auch alle zukünftigen Seminare werden exklusiv nur Mitgliedern der Arge-Ahr e.V. angeboten, Informationen zu den jeweiligen Themen werden rechtzeitig verschickt.

 

Seminar über Insekten ( Makrozoobenthos ) in der Ahr!

Naturschutzgroßprojekt Obere Ahr Hocheifel

Am Samstag, den 23.6.2018 findet in Müsch an der Ahr ein Seminar zum Thema 

Makrozoobenthos der Ahr im Kerngebiet des Naturschutzgroßprojekts Obere Ahr-Hocheifel

statt.

Definition Makrozoobenthos: Als Benthos wird die Gesamtheit der im Benthal („Gewässerboden“) lebenden Organismen bezeichnet. Unter Makrozoobenthos werden hierbei die tierischen Organismen bis zu einer definierten Größe (mit dem Auge noch erkennbar) zusammengefasst. Quelle: Wikipedia

UPDATE 23.03.18 – DAS SEMINAR IST AUSGEBUCHT!

Der Hintergrund des Seminars:

Wenn man sich mit älteren, sehr erfahrenen Fliegenfischern unterhält, ist der Rückblick auf ihre langjährige Fliegenfischerei ganz eindeutig. Die ersten Jahre möchte man möglichst viele Fische fangen, in den weiteren Jahren ist die Größe der Fische Hauptziel der Bemühungen. Hierzu werden Reisen in die entlegensten Gebiete unseres Planeten unternommen. Die dritte Phase des Fliegenfisches hat dann das wichtigste Ziel: Das Fliegenfischen soll Spaß und Zufriedenheit vermitteln. Dies ist nur möglich in einer weitgehend intakten Natur und wenn man die Natur versteht.

 Um uns die Natur der Ahr ein weiteres Stück näher zu bringen, hat sich Frau Dr. Dommermuth als Mitarbeiterin des Naturschutzgroßprojekts Obere Ahr-Hocheifel bereit erklärt, uns die Kleinorganismen, das sog. Makrozoobenthos, insbesondere die Wasserinsekten der Ahr bei Müsch vorzustellen. Das Naturschutzgroßprojekt Obere Ahr-Hocheifel ist das bislang größte Naturschutzvorhaben im Landkreis Ahrweiler. Unter der Trägerschaft der Kreisverwaltung Ahrweiler trägt es entscheidend dazu bei, dass die artenreichen Gewässerlebensräume im Oberlauf der Ahr einschließlich ihrer angrenzenden Auenbereiche naturschutzfachlich aufgewertet werden und auch für kommende Generationen erhalten bleiben.

Frau Dr. Dommermuth wird zunächst das Projekt und seine Maßnahmen kurz erläutern, bevor sie uns dann anschaulich vor Ort die ahrspezifische Kleintierfauna vorstellen wird. Die Belange der Fliegenfischerei werden von Dr. Rütz übernommen.

Das Seminar ist ausschließlich für Mitglieder der ARGE-Ahr e.V. bestimmt.

Mitglieder der Arge-Ahr e.V., die bisher keine Einladung zu dem Seminar erhalten haben, schreiben bitte eine Mail an geschaeftsfuehrer@arge-ahr.de

Der Vorstand der ARGE-Ahr e.V.

Weitere Informationen zu dem Naturschutzgroßprojekt Obere Ahr-Hocheifel finden Sie HIER.

 

Fischbesatz für die Ahr

Fischzucht Kauth

Am letzten Wochenende wurde wieder der alljährliche Frühjahrs Fischbesatz für die Ahr in Zusammenarbeit mit der Fischzucht Kauth vorgenommen. Fast im gesamten Lauf der Ahr wurden folgende Mengen Brut und Kleinfische ausgesetzt:

Bachforellenbrut in der Größe 3-4 cm – 35.000 Stück
Bachforellen in der Größe 12-15 cm – 11.000 Stück
Äschen in der Größe 10-15 cm – 8.500 Stück

Bachforellen Brut, Fischbesatz               Bachforellen, Fischbesatz

Alle Fische wurden von der Fischzucht Kauth ( www.fischzucht-kauth.de ) aufgezogen und schonend in großen Tanks angeliefert. Bei schönem Wetter und idealem Wasserstand setzten viele kleine und große Helfer die Fische schonend in ihren neuen Lebensraum. Den reibungslosen Ablauf der beiden Besatztage verdanken wir auch dieses Jahr wieder der Bestell- und Logistikoordinierung unseres Mitglieds Dr. Heinz Rütz, wofür wir uns ausdrücklich bei ihm bedanken!

Zuschuss der Arge Ahr zum Fischbesatz

Es sei nochmals ausdrücklich erwähnt, dass die Arge Ahr den Fischbesatz seiner Mitglieder mit 20% der jeweiligen Summe bezuschusst. Davon profitieren alle Arge Ahr Mitglieder, also nehmen Sie bitte zukünftig am Gemeinschaftsbesatz teil und nutzen neben der einheitlichen Qualität der Fische auch den Preisvorteil! Falls Sie bisher keine Mails zum Thema Besatz bekommen haben, melden Sie sich bitte bei Theo Simons ( theo.simons@arge-ahr.de ).

Äschen Setzlinge

 

Verpachtung Trierbach und Armutsbach

Trierbach

Zwei Nebenbäche der Ahr stehen zur Verpachtung an:

  • Trierbach ab Gemarkungsgrenze Müsch/Hoffeld bis Einmündung Nohnerbach
  • Armutsbach im Bereich Ohlenhard/Hümmel/Wershofen

Beide Bäche sind Laichgewässer von Forellen, befischbar, absolut naturbelassen und liegen landschaftlich sehr reizvoll. Wer Interesse an der Anpachtung und Bewirtschaftung dieser Gewässer-Kleinode hat, wendet sich an Herrn Jürgen Adriany bei der Verbandsgemeindeverwaltung Adenau.

Jürgen Adriany
Fachbereichsleiter Finanzen und Abgaben
Verbandsgemeindeverwaltung Adenau
53518 Adenau
Tel.: 02691/305-400
E-Mail: juergen.adriany@adenau.de

Günter Henseler zum 70.Geburtstag

In diesem Jahr feierte unser langjähriges ARGE-Ahr Mitglied, der bekannte Rutenbauer Günter Henseler, seinen 70. Geburtstag. Günter Henseler wurde in Bonn-Bad Godesberg geboren und seiner rheinischen Heimat blieb er bis heute treu. Günter Henseler hat mit einer Schreinerlehre und der Gesellen- und Meisterprüfung eine grundsolide Ausbildung für seine spätere Betätigung als Erbauer von gespließten Fliegenruten durchlaufen.

1988 erschien in Heft 79 der Zeitschrift „Der Fliegenfischer“ ein Foto, welches während der niederländischen Fliegenfischerausstellung Flyfair aufgenommen wurde. Schon damals gehörte Günter Henseler zu den führenden Rutenbauern in Europa.

Flyfair 1988 Günter Henseler

Von links nach rechts in der oberen Reihe:
Geritt Glezer, Piet Veugelers, Tom Moran, Ids Schucken, Stefan Pauli, Rolf Baginski,
Leen Huismann und Mike Brookes.
In der unteren Reihe:
Günter Henseler, Nico van Bakergem, Ger Vromen und Peter J. Budde.

So fing es an:

Im Jahre 1983 meldete Günter Henseler sein Gewerbe als professioneller Rutenbauer an und in den darauffolgenden Jahren erfolgte der Vertrieb seiner Ruten u.a. über die damals führenden Händler für Fliegenfischerbedarf im deutschsprachigen Raum wie z.B. Rudi Hebeisen in Zürich oder Rudi Heger in Siegsdorf.
Alle Henseler Ruten tragen sein Markenzeichen, den grafisch aufgearbeiteten Buchstaben „H“, über dem Rutengriff und so wurde er schnell in ganz Europa bekannt. Der Schwerpunkt seiner Tätigkeit lag allerdings immer auf der Anfertigung individueller Fliegenruten in höchster Qualität für Einzelkunden.
Der Einfluss von seinem Freund Walter Brunner, den er regelmäßig bei seinen vielen Besuchen in Österreich an der Traun oder an der Steyr besuchte, war und ist unverkennbar.

Aktuelle Modelle:

Für die Arbeitsgemeinschaft ARGE-Ahr hat er eine wunderschöne Jubiläumsrute in limitierter Auflage von nur 10 Stück entworfen. Diese Fliegenrute hat die Länge von 7′ 3“ (ca. 2,20 m) für die Schnurklassen 4 bis 5. Ergänzend dazu entwickelte er eine Fliegenrute speziell für die Äschenfischerei in der Länge 7′ 7“ (ca.2,31), für die Schnurklassen 3 bis 4 und eine weitere Rute für das ganz feine Fischen in der Länge 7′ (ca.2,13m) für die Schnurklassen 2 bis 3.

Günter Henseler gespließte Fliegenruten

In diese Ruten ist die ganze langjährige Erfahrung seiner Rutenbauertätigkeit eingeflossen, sie decken das gesamte Spektrum der ausgezeichneten Henseler Ruten für Mittelgebirgsflüsse wie z.Bsp. die Ahr ab. Heute baut Günter Henseler aufgrund seines Alters und zur Schonung seiner Gesundheit nur noch wenige Ruten.

Wir gratulieren Günter Henseler herzlichst zum Geburtstag und wünschen ihm alles Gute und besonders viel Gesundheit.

Ein Bericht von Dr.Heinz Rütz

70-jährige britische Tradition endet 2018

Ahr Ahrdorf 70-jährige britische Tradition

Nach fast 70 Jahren endet das Engagement der ehemaligen britischen Botschaft bzw. des British-Flyfishing-Syndicates für die an der oberen Ahr in NRW gelegenen Ahr IV. Diese besonders schöne naturbelassene Strecke der Ahr von Ahrdorf aufwärts ist ab dem Jahr 2018 von unserem Mitglied Dr. Michael Merz angepachtet worden. An dieser Strecke haben durch die Briten viele Eifeler das Fliegenfischen gelernt. Die Strecke liegt in ihrer Gesamtheit im Projekt Ahr 2000, wird daher nur extensiv bewirtschaftet und hat einen ausgezeichneten Stamm wilder Bachforellen.

Wir gratulieren Herrn Dr. Merz sehr herzlich.

Verfasst von Dr. Heinz Rütz

ACHTUNG Schwarzangler!

Schwarzangler

Wir alle kennen das Problem der Schwarzangler an unseren Pachtgewässern. Neben der Tatsache, dass sie ohne unsere Erlaubnis dort fischen, richten sie einen enormen Schaden an, da in der Regel alle gefangenen Fische mitgenommen werden.

Die Schwarzangelei oder Fischwilderei ist kein Bagatelldelikt, sondern eine Strafsache.

Das deutsche Strafgesetzbuch (StGB) definiert im § 293 den Tatbestand der Fischwilderei sinngemäß wie folgt:
„Fischwilderei ist die Verletzung eines fremden Fischereirechts oder Fischereiausübungsrechtes dadurch, dass jemand unberechtigt fischt oder eine Sache, die dem Fischereirecht unterliegt, sich zueignet, beschädigt oder zerstört. Sie wird mit Freiheitsstrafe bis zu zwei Jahren oder mit einer Geldstrafe bis zu EUR 5.000,- bestraft.“

Zudem ist wichtig zu wissen, dass bereits derjenige, der eine Angel in der Hand hält, sich der Fischwilderei schuldig macht, wenn er keinen staatlichen Angelschein vorzeigen kann. Der Angelschein ( Jahresfischereischein ) genügt aber zumeist nicht, für das zu befischende Gewässer ist außerdem eine separate Erlaubniskarte im Voraus zu erwerben. Fehlt diese, kann ebenfalls eine Fischwilderei vorliegen.

Aktuell führen Beamte der Polizeidirektion Adenau verstärkt Kontrollen gegen Schwarzangler durch. Dies ist sehr zu begrüßen und hat in letzter Zeit bereits zu Erfolgen gegen die Schwarzfischerei geführt, wofür ich mich an dieser Stelle im Namen der Arge Ahr e.V. ausdrücklich bedanken möchte.

Zu beachten ist, dass alle Personen, die in unseren Pachtgewässern fischen, sich mit einem Erlaubnisschein des Pächters ausweisen müssen. Dies erleichtert die polizeilichen Kontrollen enorm und unterstützt diese bei ihrer Arbeit. Der Vollständigkeit halber sei erwähnt, dass die Polizei bei fehlenden Dokumenten u.U. sogar ein Ordnungsgeld verhängen kann in einer nicht unerheblichen Höhe.

Quellen: Wikipedia und eigene Recherchen

Der Frühling ist da – Zeit zum Saubermachen!

Ahr, Uferreinigung, Zeit zum Saubermachen

Der Frühling ist da und die Fischereisaison hat schon begonnen, aber jetzt ist genau die richtige Zeit, um die Ufer der Ahr zu säubern und alles zu entfernen, was der Winter und die Hochwasser angeschwemmt haben. Plastik gehört in die Gelbe Tonne und nicht in die Natur!

Also Gummistiefel angezogen, Plastiksäcke eingepackt und los geht`s!

Bilder des Monats