70-jährige britische Tradition endet 2018

Ahr Ahrdorf 70-jährige britische Tradition

Nach fast 70 Jahren endet das Engagement der ehemaligen britischen Botschaft bzw. des British-Flyfishing-Syndicates für die an der oberen Ahr in NRW gelegenen Ahr IV. Diese besonders schöne naturbelassene Strecke der Ahr von Ahrdorf aufwärts ist ab dem Jahr 2018 von unserem Mitglied Dr. Michael Merz angepachtet worden. An dieser Strecke haben durch die Briten viele Eifeler das Fliegenfischen gelernt. Die Strecke liegt in ihrer Gesamtheit im Projekt Ahr 2000, wird daher nur extensiv bewirtschaftet und hat einen ausgezeichneten Stamm wilder Bachforellen.

Wir gratulieren Herrn Dr. Merz sehr herzlich.

Verfasst von Dr. Heinz Rütz

Udo Hildebrandts Auktionshaus schließt mit der 39. Auktion

Udo Hildebrandt Auktionen

Mit der 39. Auktion am 06.Mai 2017 schließt das auch von vielen Ahrfischern sehr geschätzte Auktionshaus U.Hildebrandt in Bad Karlshafen, bekannt durch viele Auktionen mit neuem und altem Fischereigerät. Damit zieht sich der Auktionär und Rutenbauer von ausgezeichneten gespließten Fliegenruten in den wohlverdienten Ruhestand zurück. Wir wünschen Udo Hildebrandt für die Zukunft alles Gute und vor allen Dingen Gesundheit, damit er noch viele Jahre mit seinem Hund gemeinsam zum Fischen gehen kann.

Die nächste Auktion wird am 11.11.2017 (nur ein Nichtrheinländer kann dieses Datum wählen) in München im Wirtshaus am Bavariapark an der Oktoberfestwiese stattfinden. Die Versteigerung wird durch den in Fliegenfischerkreisen bekannten Hansi Wurm, Amalienstr. 10, 80333 München, durchgeführt. Weitere Details finden Sie HIER.

Wir wünschen viel Erfolg.

Verfasst von Dr. Heinz Rütz

ACHTUNG Schwarzangler!

Schwarzangler

Wir alle kennen das Problem der Schwarzangler an unseren Pachtgewässern. Neben der Tatsache, dass sie ohne unsere Erlaubnis dort fischen, richten sie einen enormen Schaden an, da in der Regel alle gefangenen Fische mitgenommen werden.

Die Schwarzangelei oder Fischwilderei ist kein Bagatelldelikt, sondern eine Strafsache.

Das deutsche Strafgesetzbuch (StGB) definiert im § 293 den Tatbestand der Fischwilderei sinngemäß wie folgt:
„Fischwilderei ist die Verletzung eines fremden Fischereirechts oder Fischereiausübungsrechtes dadurch, dass jemand unberechtigt fischt oder eine Sache, die dem Fischereirecht unterliegt, sich zueignet, beschädigt oder zerstört. Sie wird mit Freiheitsstrafe bis zu zwei Jahren oder mit einer Geldstrafe bis zu EUR 5.000,- bestraft.“

Zudem ist wichtig zu wissen, dass bereits derjenige, der eine Angel in der Hand hält, sich der Fischwilderei schuldig macht, wenn er keinen staatlichen Angelschein vorzeigen kann. Der Angelschein ( Jahresfischereischein ) genügt aber zumeist nicht, für das zu befischende Gewässer ist außerdem eine separate Erlaubniskarte im Voraus zu erwerben. Fehlt diese, kann ebenfalls eine Fischwilderei vorliegen.

Aktuell führen Beamte der Polizeidirektion Adenau verstärkt Kontrollen gegen Schwarzangler durch. Dies ist sehr zu begrüßen und hat in letzter Zeit bereits zu Erfolgen gegen die Schwarzfischerei geführt, wofür ich mich an dieser Stelle im Namen der Arge Ahr e.V. ausdrücklich bedanken möchte.

Zu beachten ist, dass alle Personen, die in unseren Pachtgewässern fischen, sich mit einem Erlaubnisschein des Pächters ausweisen müssen. Dies erleichtert die polizeilichen Kontrollen enorm und unterstützt diese bei ihrer Arbeit. Der Vollständigkeit halber sei erwähnt, dass die Polizei bei fehlenden Dokumenten u.U. sogar ein Ordnungsgeld verhängen kann in einer nicht unerheblichen Höhe.

Quellen: Wikipedia und eigene Recherchen

Der Frühling ist da – Zeit zum Saubermachen!

Ahr, Uferreinigung, Zeit zum Saubermachen

Der Frühling ist da und die Fischereisaison hat schon begonnen, aber jetzt ist genau die richtige Zeit, um die Ufer der Ahr zu säubern und alles zu entfernen, was der Winter und die Hochwasser angeschwemmt haben. Plastik gehört in die Gelbe Tonne und nicht in die Natur!

Also Gummistiefel angezogen, Plastiksäcke eingepackt und los geht`s!